Meckern 2

Dienstleistungs und Zeitarbeitsunternehmen :die Lösung gegen die Arbeitslosigkeit “?

Wohl kaum,wie uns die Arbeitslosenstatistik zeigt. Wohl eher ein Mekka für dubiose Geschäftemacher.Die wenigsten Unternehmen sind dem Verband der Zeitarbeitsunternehmen angeschlossen, wo den Beschäftigten tarifliche Mindestlöhne,geregelter Urlaub u.s.w zugebilligt werden.Fast Überall wird nicht der  brancenübliche Tariflohn gezahlt, um Zulagen muß man kämpfen und bei einigen Firmen muß man seinen Arbeitlohn wohlmöglich noch Einklagen. Die Arbeitszeiten sollten sehr flexibel sein wenn möglich 16 Std Tage(Alles möglich).Und bei steigender Konkurrenz im Gewerbe sinken die Löhne,soll mehr Produziert werden,oder es steht weniger Zeit zur Verfügung um die gleiche Arbeit in der gleichen Qualität zu erledigen. Der Profit des Unternehmers muß ja stimmen!!

Außerdem ist ein Trend zu beobachten,das immer mehr ausländische Arbeitnehmer für noch weniger Lohn beschäftigt werden.Um die Arbeitslosigkeit zu beseitigen ist das nicht der richtige Weg,denn kein arbeitsloser deutscher Facharbeiter wird wohl für 15 DM und weniger die Stunde seine Arbeitkraft zur Verfügung stellen.Das kann er sich auch kaum erlauben bei den heutigen Lebenserhaltungskosten!! Die reguläre Arbeit muß sich Lohnen

Den Großunternehmen kommt diese Entwicklung nur Recht,da so die Produktionsspitzen in den Betrieben durch billige Leiharbeiter abgedeckt werden,und der Hammer ist, das mit Genehmigung der Bundesbehörden hier Heerscharen von Arbeitskräften aus den Osteuropäischen Ländern zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden.So bekommt der Staat die Arbeitslosigkeit nie im Griff.

Was mich auch stört sind auch die “Arbeitsbedingungen”unter denen Zeitarbeiter ihre Arbeit teilweise verrichten müssen,die Leute werden ja dann angefordert wenn zuviel Arbeit in den Unternehmen vorhanden ist ,oder Arbeiten anstehen die eigenes Personal ungern verrichten.In einigen Unternehmen ist der Umgangston gegenüber Leiharbeitern sehr rauh, Ausdrücke wie “Leihkeule”fallen öfters,Leiharbeiter sind eben die “modernen Arbeitssklaven” Sicher man hätte früher versuchen sollen in einem Großunternehmen mit Festvertrag unterzukommen aber die Chancen waren gering, im Gegenteil immer mehr Personal wird abgebaut und diese Leute suchen dann einen Job in der Dienstleistungsbrance, um nicht in die Arbeitslosigkeit abzurutschen.Die Leute kommen dann sozusagen “vom Regen in die Traufe”,außerdem sind vielen Arbeitnehmern in den Großunternehmen wohl ihre Privilegien gar nicht so recht bewußt!(soziale Absicherung,festeTarifverträge)

Auswege aus der Misere sind nicht Lockerung der Arbeitsschutzgesetze bezüglich (Zeitvertägen ;Kündigungszeiten,Arbeinehmerüberlassung).

sondern spezielle Arbeitsschutzgesetze und Mindestlöhne in der Dienstleistungsbrance sondst sind die Arbeitnehmer in diesem Gewerbe bald das “Armenhaus der Nation”         außerdem müssen die schwarzen Schafe in dem Gewerbezweig beseitigt werden.

Würde mehr Einsatz der Gewerkschaft VERDI hier gezeigt werden,würden bestimmt auch mehr Mitglieder eintreten denn nur eine starke Gewerkschaft kann diese Mißstände eher beseitigen !!